Die Planspiele und ihr Aufbau
Die Planspiele bieten sich als Einstieg in eine thematische Arbeit zu einem definierten Thema an.
Benötigt werden in der Regel mehrere Räumlichkeiten und SpielleiterInnen.
Den Mitspielenden wird eine Spielgeschichte (als Einstieg) erzählt, die zu dem Planspiel und dem zu bearbeitendem Thema passt.
Die SpielleiterInnen spielen mit. Sie geben sich einen anderen Namen und spielen eine ihnen zugewiesene Rolle im Spiel (z.B. ArbeitgeberIn).
Die Mitspielenden werden mit Spieutensilien ausgestattet und bekommen das Spielziel erklärt. In vorgegebener oder frei wählbarer Reihenfolge werden die Spielstationen aufgesucht.
Die Mitspielenden bearbeiten in spielerischer Form das Thema. In der Regel dauert ein Planspiel 90 - 120 Minuten.
Nach Beendigung des Spiels gibt es ein erste Auswertung mit den Mitspielenden und den SpielleiterInnen.
Eine erste Auswertung kann bis zu einer Stunde dauern. Sie hat zum Ziel, erlebte spielerische Erfahrungen auf die aktuelle Lebenssituation zu übertragen und zu vergleichen.
Der Lernprozess besteht darin, dass Mitspielende gemachte Spielerlebnisse zu persönlichen Handlungsstrategien erklären.
Das Ergebnis ist eine Stärkung im Kompetenzverhalten und der Persönlichkeit.
Mitspielende erarbeiten ihre Ergebnisse selbst und können sie besser für sich annehmen und bei Bedarf abrufen.